Wechsel zum SRE

Unser noch junger Schachverein wechselte in der Saison 2017/2018 den Schachbezirk. Letztlich gab es mehrere Gründe, warum wir den Aachener Schachverband (ASVb) verlassen haben.

Unsere Spieler machten sich hierüber an den Spielabenden viele Gedanken, da es doch einige unbekannte Größen gibt.

Geboren wurde diese Idee eher durch einen Zufall, als der 1. Vorsitzende Dirk Göttgens ein Gespräch mit der 1. Spielleiterin Ingrid Voigt führte. Nach diesem Gespräch machte sich Dirk Göttgens Gedanken über den Inhalt und wägte erst einmal ab, ob dieses Thema überhaupt verfolgt werden sollte. Letztlich standen aber enorme Vorteile für den Verein im Raum.

Im zweiten Schritt sprach Dirk mit dem zweiten Vorsitzenden Jürgen Federau über die Möglichkeiten. Hier wurde schnell festgestellt, dass beide Personen die gleichen Vor- aber auch Nachteile sehen. Beschlossen wurde aber, den Verein zu befragen.

Somit kam nun der letzte Schritt. Auf unserem Vereinsabend wurde die Idee erläutert und besprochen. Wie zu erwarten, hatten auch einige Spieler bedenken. Die größten Sorgen waren neben den neuen Fahrtwegen der neue Spieltag am Sonntag. Die Fahrtwege wurden schnell entkräftet, da wir bei einem Wechsel weniger Spieltage haben werden und letztlich somit auch weniger fahren müssen. Ob eine Fahrt nach Strempt oder Konzen geht, ist letztlich vom Ausgangsort Linnich egal. Die größere Sorge war der Spieltag am Sonntag. Hier waren nun alle Meinungen vertreten, vom Austritt aus dem Verein, bis hin zur Freude den Samstag frei zu bekommen. An dieser Stelle zeigte sich aber, dass wir über alles in Ruhe reden konnten.

Um offene Fragen beantworten zu können, schlug der Vorsitzende des Schachbezirk Rur-Erft (Heinz Schwarzhoff) vor, uns besuchen zu kommen. Dies freute uns sehr, war es doch der erste Besuch eines Vorsitzenden eines Bezirkes/Verband bei uns im Verein. Heinz Schwarzhoff brachte auch gleich seinen Vertreter Stephan Härtel beim Besuch mit. Nun konnten unsere Spieler alle offenen Fragen stellen. Ein wichtiger Punkt war z. B. die Einordnung unserer Mannschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt, redeten wir immer nur von einer Mannschaft. Alle Fragen wurden besprochen und geklärt. Nach Verabschiedung beider Vertreter des Schachbezirk Rur-Erft besprachen wir die Situation erneut.

Viele Fragen blieben nicht mehr offen so, dass nun eine Entscheidung fallen musste. Gegen den Wechsel war nun keiner mehr, vielmehr gab es aber Enthaltungen bei der Abstimmung. Somit stand es fest, wir wechseln den Schachverband.

Somit machte sich nun Dirk an die Arbeit und musste feststellen, dass die Kommunikation mit dem neuen Bezirk sich deutlich einfacher gestaltetet als zuvor. Somit dauerte der ganze Wechsel letztlich nur knapp drei Monate. An dieser Stelle möchten wir und beim 1. Vorsitzenden Heinz Schwarzhoff bedanken, der ebenfalls mit dem Schachbund NRW Kontakt aufnahm, um alles reibungslos zu klären.